Die Ausstellung im Cafe Galerie Ararat

eingetragen in: Äpfel, dritte Ausstellung

Mit den Äpfeln und den Figuren aus “neue Figuren” machte ich endlich wieder einmal eine Ausstellung.

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50 der Apfelbilder habe ich gerahmt, 40 mit 30×30 cm Rahmen und 10 mit 50×50 cm Rahmen. Die Tonfiguren waren fast alle dabei.

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Hier ist der Text zur Ausstellung von Gertrud Watzlawek-Griesser:


Scheinbare Vielfalt – ein Entstehungsprozess

Die Bilder von Kurt Heppke entstehen am Computer beginnend mit der Auswahl eines Objekts/ eines Modells. In einem ersten Schritt wird dieses in Szene gesetzt. Die dabei vorgenommenen Veränderungen bezüglich der Anordnung, der Perspektive und der Verteilung von Licht und Schatten bleiben im weiteren Entstehungsprozess konstant.

In der nächsten Phase lässt sich der Künstler auf die Vielfalt möglicher Variationen der Textur des Objekts/ des Hintergrunds ein. Das Bild wird zunächst von Zufallsgeneratoren bearbeitet, die Kurt Heppke selbst entwickelt hat. Der Generator wird gestartet, der Computer arbeitet. Es entstehen unzählige Variationen ein und desselben Bildes mit unterschiedlichsten Texturen, die vom Künstler zeitweise mit Spannung verfolgt werden. Dieser Prozess wird solange fortgesetzt bis die Lust/ die Faszination für neue Variationen nachlässt und unter den programmierten Rahmenbedingungen erschöpft ist. Die Erwartung etwas Neues zu beobachten/ zu erfahren verliert sich. Es erfolgt ein vorläufiger Abbruch.

Nach einer Pause und mit einer damit einhergehenden Distanzierung des Künstlers von dieser Vielfalt wächst dessen Interesse/ dessen Lust weitere neue Variationen zu erzeugen. Jetzt macht sich Kurt Heppke auf die Suche nach neuen Oberflächenstrukturen. Objekte seiner Umgebung werden fotografiert und deren Texturen auf das ausgewählte Modell übertragen. Zudem sucht er nach neuen Möglichkeiten der Software zur Erzeugung von künstlichen Texturen. Mit diesem erweiterten Input lässt Kurt Heppke neuerlich seine Zufallsgeneratoren starten.

Mehrere Generatoren laufen gleichzeitig. Variationen entstehen auf mehreren Ebenen. Die Anzahl an Variationen steigt und steigt. Parallel dazu setzt der Künstler seine Suche nach Veränderungsmöglichkeiten durch neue Inputs fort. Nach einigen Durchgängen dieser Art werden alle Zufallsgeneratoren gleichzeitig gestoppt. Das Repertoire an Variationsmöglichkeiten ist für Kurt Heppke endgültig erschöpft.

Nun beginnt der Prozess der Auswahl, eine Auswahl der „besten“ Bilder, eine Auswahl jener Bilder, die Kurt Heppke am besten gefallen. Anfänglich verfügbare Kriterien für diesen Entscheidungsprozess verflüchtigen bzw. erweisen sich als wenig stabil. Mit dem verstärkten Einlassen auf die einzelnen Bilder, auf deren Details, erlebt Kurt Heppke die Entscheidung/ die Auswahl als zunehmend beliebig.



Den Text und die Preise kann man hier herunterladen: Text von Gertrud Watzlawek-Griesser als PDF.

Eine Übersicht zu den Figuren und die Preise der Figuren gibt es hier: Neue Figuren Übersicht und Preise als PDF.

 

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